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 Beratungsfirma Ernst & Young im Sinkflug

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PostSubject: Beratungsfirma Ernst & Young im Sinkflug   Thu Apr 13, 2017 5:00 pm

Beratungsfirma Ernst & Young im Sinkflug
CEO stellt Widersacher kalt – Massenkündigungen nach Auftrags-Minus bei Banken, Versicherungen – Big Party, dann Crash.
29.3.2017


Ernst & Young, kurz EY, zählt zu den Big 4. Gemeint sind die führenden Prüf- und Beratungsgesellschaften, die bei allen Multis dick drin sind. EY Umsatz weltweit: 30 Milliarden.

Eine Topadresse. Allerdings nicht mehr für 30 oder mehr Mitarbeiter in Zürich, Genf und weiteren Schweizer Zentren der Beratungsfirma und Revisorin.



Ein massenhaftes Ausmisten, das zur Unzeit kommt. Den Betroffenen wurden nämlich bis vor kurzem noch glänzende Karrieren bei EY in Aussicht gestellt.

Sie sind Opfer einer Rechtsumkehr-Übung, die alle überrascht und viele mitnimmt. Letzten September gab es von der neuen Führung noch Big Party für teures Geld im Hallenstadion. Nun den Blauen Brief.

Sparen. Kosten runter. Jetzt, sofort.



Die Ursache für das abrupte Bremsmanöver mit Entlassungen, Degradierungen und internen Machtkämpfen sehen Kritiker im neuen Chef von EY Schweiz.

Es handelt sich um Marcel Stalder, der sich vom KV-Stift bei der UBS hocharbeitete, vor 20 Jahren bei EY einstieg und letzten Sommer das operative Steuer für die Schweiz übernahm.

Stalder, so sagt ein Insider, sei vor allem eines: eitel. Dem Mittvierziger wird ein ausgeprägter Drang ins Medienrampenlicht nachgesagt.

Tatsächlich fällt auf, wie stark der EY-Chef schon kurz nach der Amtsübernahme immer wieder in Zeitungen auftauchte.

Ganz unbescheiden sind auch seine Ziele nicht. Unter seiner Führung soll die EY Schweiz „bis 2022 zur Nummer eins unter den Big 4 werden“, verkündete er anlässlich seiner Inthronisierung.

Umgekehrt zu den lauten Tönen verhalte es sich mit Stalders Können, was das berufliche Handwerk der Beratung angehe.

Fachlich sei er jedenfalls keine Leuchte, meint der Kritiker, zudem führe er wie ein König, der um seine Macht fürchte.



So umgebe sich Marcel Stalder mit loyalen, aber ebenfalls beschränkt talentierten Buddies, während er die starken Leute mit grossem Knowhow an den Rand dränge.

Das Rennen um den operativen Topjob bei der Schweizer EY machte Stalder gegen alle internen Widersacher. Er habe „politisch“ perfekt agiert, sagt eine Quelle.

Stalder war zuvor Chef für die ganze Finanzeinheit beim Schweizer EY-Ableger. Diese ist weiter unterteilt in die beiden Kundengruppen Versicherungen und Banken.



Zwischen den „Versicherern“ und den „Bankern“ brach nach dem Aufstieg von Stalder zum CEO ein interner Frontenkrieg aus.

Mit den „Bankern“ als den klaren Siegern. Stalder, der im Nebenamt weiter zuständig für den ganzen Finanzbereich war, schaute zu.

Dieser Ausgang hat EY-Insider überrascht. Die Banker haben nämlich ihren Zenit überschritten.



EY ist bekannt als langjährige Revisorin der Grossbank UBS. Bei der CS konnte die Schweizer EY zuletzt vor allem dank dem geplanten Börsengang Fuss fassen. Auch von der Zurich gabs Grossaufträge.

Mehrere Projekte gehen nun aber zu Ende, Folgeaufträge fehlen. Die Pipeline sei nicht gut gefüllt, nachdem mehrere Top-Akquisiteure von Bord gegangen seien, sagt eine Quelle.



Marco Lechthaler heisst einer, er wechselte zur Konkurrenz. Der Zweite ist Marco Amato, seit letztem Herbst CFO bei Leonteq. Noch ein dritter Spitzen-Verkäufer hat die EY Schweiz jüngst verlassen.

Der interne Stellungskrieg zwischen „Bankern“ und „Versicherern“ entschied sich durch eine Machtablösung. Der Leiter der Versicherer musste das Feld räumen.

Gemeint ist Achim Bauer, ein erfahrener, solider Schaffer mit Erfolg beim Akquirieren. Aber ein miserabler Powerplayer im internen Machtgebilde.

Bauer übernahm eine neue Aufgabe in der Zentrale. Weg von der Front, weg von „seinen“ Versicherungen.

Damit war der Weg frei für die „Banker“. Sie begannen, die EY-Mitarbeiter mit den Versicherungen als Kunden zu drangsalieren.

Nun müssen viele von diesen gehen. Zumindest jene weiter unten in der Hierarchie. Die Chefs und Partner hingegen können bleiben.

Eine Sprecherin der EY Schweiz verwies gestern auf stabile Personalbestände per Ende 2016. Wenn es doch zu Abgängen komme, dann könne das verschiedene Gründe haben.



Es gebe immer wieder „Fluktuation, die im üblichen Rahmen der Beratungsbranche liegt“. Dahinter könne ein „Veränderungswunsch“ der Mitarbeiter stecken, aber auch eine „Leistungsbeurteilung“.



Zudem sei die EY Schweiz an der „Weiterentwicklung des Business- und Operating Modells“, dies „in Anpassung an veränderten Bedarf der Kunden“, wie es etwas sperrig formuliert wird.



Bei den Banken und Versicherungen sei das Thema „Dienstleistungs-Erbringung aus anderen Ländern“ aktuell.

Gemeint ist wohl das radikale Offshoring und Outsourcing bei Banken wie der UBS und der CS sowie Versicherungen wie der Zurich.

Die Ausführungen enden mit dem Vermerk der Sprecherin, dass die EY Schweiz vorliegenden Personalzahlen „die in Ihren Fragen enthaltenen Spekulationen nicht bestätigen“.



Spezielles trug sich jüngst rund um eine neue Buchhaltungs-Software namens „Mercury“ zu, welche die EY Schweiz als Pilotprojekt für die weltweite EY einführte.

Die Umstellung sei zum Desaster geworden, sagt ein Gesprächspartner. „Die Firma hatte monatelang kein genaues Bild von ihrer Finanzlage.“

Blindflug bei EY.



Ausgerechnet. Es passt nicht zu einer Firma, die sich ihren Kunden als Knowhow-Lieferantin anpreist und die beste und grösste Beraterin der Schweiz werden will.

Die EY-Sprecherin bestätigt, dass es zu Schwierigkeiten rund um „Mercury“ gekommen ist. Das gehöre zu solchen Übungen.

„Wie bei derartigen, umfassenden System-Umstellungen erwartet werden muss, bestand Anpassungsbedarf“, hielt sie gestern in schriftlichen Antworten fest.

Es habe aber zu keinem Zeitpunkt „Einschränkungen im operativen Geschäft“ gegeben. „Die Umstellung auf Mercury hat die Qualität unseres Jahresabschlusses nicht beeinträchtigt.“
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